Kombucha
Studienbericht: Leistungsverbesserungen
bei gesunden, sportlich aktiven männlichen Personen
Oberstarzt Prof. Dr. med. G. Simon, Sportmedizinischer
Leiter der Sportmedizinischen Abteilung der Sportschule der Bundeswehr in
Warendorf, hat in einer Studie festgestellt: Bei
Einnahme von Original Kombucha nach Dr. med. Sklenar können
Leistungsverbesserungen bei gesunden, sportlich aktiven und trainierten männlichen
Personen von ca. 3 % bis 5 % erzielt werden.
Eine Verbesserung der Leistung in dieser Größenordnung
ist bei austrainierten Sportlern in der Regel nur mit Doping zu erreichen.
1. Untersuchungsserie (kurzfristige
Auswirkungen)
Sportlich trainierte männliche Personen wurden
insgesamt dreimal einer progressiven Laufbandergometerbelastung bis zur
subjektiven Erschöpfung unterzogen (3-min. Belastungsstufen, Beginn 2,5 m/s,
Steigerung 0,5 m/s). Jeweils am folgenden Morgen
wurde im Nüchternzustand Blut für alle orientierten Laboranalysen (Blutbild,
Blutzucker, Gesamt- und HDL-Cholesterin, Triglyzeride, Leberenzyme,
Nierenretentionswerte, Elektrolyte) entnommen. Die erste Laufbelastung und
Blutanalyse fand vor der Gabe von Original Kombucha statt, ihre Ergebnisse
dienten als Vergleichs- und Bezugsgrößen für die folgenden Untersuchungen.
Anschließend wurde Original Kombucha in einer Menge von 3 mal 200 ml/Tag zugeführt;
zwei bzw. acht Tage nach der Eingangsbelastung fanden Kontrolluntersuchungen
statt. Im Vergleich zur Eingangsbelastung wurden
bei den Kontrolluntersuchungen statistisch deutlich (p < 0,001), im Mittel um
2,9 % höhere maximale Laufleistungen mit praktisch gleicher Herzfrequenz und
Laktatkonzentrationen bei Belastungsabbruch erreicht. Bemerkenswert ist, daß
die Laktatwerte bei den Kontrolluntersuchungen unter Original Kombucha auf
gleichen Belastungsstufen deutlich (p < 0,01 - 0,001) niedriger liegen als
bei der Eingangsbelastung; die Differenzen betragen im Mittel 1,2 - 1,3 mmol /
l. Die Daten der Kontrolluntersuchungen nach zwei bzw. acht Tagen stimmen im
wesentlichen überein.
2. Untersuchungsserie (längerfristige
Auswirkungen)
Nach zwei anfänglichen Laufbandbelastungen und
Blutentnahmen als Leerversuche wurde 3 mal 100 ml Original Kombucha / Tag zugeführt.
Nach sieben, vierzehn und 21 Tagen wurden Kontrolluntersuchungen durchgeführt.
Im Vergleich zu den anfänglichen Leerbelastungen kam es
bei den folgenden Kontrolluntersuchungen unter Original Kombucha zu einer
zunehmenden Steigerung der maximalen Laufleistung. Bei der letzten Untersuchung
betrug die Verbesserung gegenüber der Ausgangsleistung 4,8 % (p < 0,01).
Auch in dieser Untersuchungsserie zeigte sich bei den Kontrolluntersuchungen
unter Original Kombucha ein zunehmender Rückgang der Laktatkonzentrationen auf
gleichen Belastungsstufen im Vergleich zu den Ausgangsbelastungen (Belastung 2
vers. 5: p < 0,05 - 0,01).Von zahlreichen Probanden wurde über ein subjektiv
geringer ausgeprägtes Anstrengungsgefühl während der Laufbelastungen
berichtet.Aufgrund der klinisch-chemischen Laborparameter ergeben sich keine
Hinweise, welche das veränderte Leistungsverhalten unter Original Kombucha erklären
könnten. So lassen die Laborwerte, die durch körperliche Belastungen
ausgelenkt werden - wie Leukozytenzahl, GOT, CKNAC und Harnstoff - unter
Original Kombucha kein verändertes Verhalten - z. B. im Sinne einer höheren
Belastungstoleranz oder rascheren Regeneration - erkennen. Auch
eine Beeinflussung gesundheitlich relevanter Laborparameter - des Zucker- und
Fettstoffwechsels, des Elektrolythaushalts, der Nieren- oder Leberfunktion - ist
laborchemisch aufgrund der vorliegenden Untersuchungen nicht zu
belegen.Anzumerken ist, daß es zu keinerlei ernsteren Befindlichkeitsstörungen
oder Nebenwirkungen unter der Einnahme von Original Kombucha kam.
Zusammenfassend waren aufgrund der vorliegenden Untersuchungsergebnisse
sowohl bei kurzfristiger hochdosierter Gabe wie auch bei längerfristiger Zufuhr
von Original Kombucha positive Veränderungen physiologischer
Belastungsparameter und eine Steigerung der maximalen Leistungsfähigkeit zu
beobachten und statistisch zu sichern. Das Ausmaß
dieser Leistungsverbesserungen um ca. 3 % bis 5 % ist um so höher zu bewerten,
als es sich bei dem Untersuchungsgut um trainierte Personen handelte.
Kombucha: Ein "Pilz" macht Karriere
Hollywood hat Kombucha zum Szenegetränk ernannt, Feinschmecker in Europa schätzen die prickelnde Erfrischung zum Aperitif statt Sekt. Einige Wissenschaftler schreiben dem "Teepilz" zwar eine positive Wirkung für die Gesundheit zu. Beweise dafür stehen aber noch aus.
Kombucha war schon in den 20er Jahren bekannt. Erst seit kurzem ist er aber richtig in Mode gekommen. Barmixer lassen ihre Phantasie spielen, kombinieren das süß-säuerlich, fruchtig-prickelnde Modegetränk mit Prosecco oder Fruchtsaft zu Longdrinks.
Auch Wissenschaftler haben den alkoholarmen Gärtrunk wieder entdeckt, der aus dem ostasiatischen oder russischen Raum
stammt. Einige sind fast euphorisch: Kombucha soll unter anderem gegen Gicht helfen, das Immunsystem stärken und die Darmflora regenerieren. Allerdings existiert keine ernst zunehmende Studie, die diese Wirkungen belegt. Die Basis des Getränks bildet schwarzer oder grüner Tee. Er wird mit dem Kombucha-"Teepilz" vergoren. Es handelt sich nicht um einen Pilz im botanischen Sinn, sondern um eine Verbindung von Essigsäurebakterien mit verschiedenen säurefesten Hefen.
http://www.almeda.de
Studien: Exakte Wissenschaft contra Erfahrungswerte
Als Teekwaß, "Gichtqualle" (weil er traditionell gegen Gicht angewendet wird) und "Wolgaqualle" (weil er über Russland nach Europa kam) war Kombucha schon in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts berühmt. In dieser Zeit begannen sich auch europäische Ärzte und Wissenschaftler mit dem Getränk zu befassen (unter ihnen der Prager Wissenschaftler Dr. Siegwart Hermann). Im deutschsprachigen Raum hat der Arzt Dr. Rudolf Sklenar (1912 bis 1987) mehrere Jahrzehnte die positive Wirkung des Gärgetränks an seinen Patienten beobachtet. Die Testmethoden gelten jedoch als veraltet, die heutige Wissenschaft erkennt sie nicht an. Nach Dr. Sklenars Erkenntnissen hilft
Kombucha, die Darmflora zu regenerieren, das Immunsystem zu stabilisieren, Stoffwechsel und Ausscheidung zu fördern, den Säure-Basen-Haushalt zu regulieren und den Zellstoffwechsel positiv zu beeinflussen. Der Arzt Dr. Reinhold Wiesner konnte durch das (von der wissenschaftlichen Medizin angezweifelte) Bioresonanzverfahren keimtötende Eigenschaften nachweisen. Auch erzielte er positive Ergebnisse in der Behandlung
von Bronchialasthma und rheumatischen Erkrankungen. Seine Untersuchungen an Hochleistungssportlern ergaben deutlich niedrigere Laktat-(Milchsäure-)Werte im Blut, wenn sie Kombucha tranken (täglich dreimal 0,2 Liter). Die durch körperliche Hochleistung hervorgerufene Übersäuerung setzte also verzögert ein beziehungsweise blieb ganz aus. Dr. R. Wiesner kommt zu dem Schluss, dass Kombucha ein "hochpotentes biologisches Lebensmittel mit virushemmender Wirkung" sei. Eine Veröffentlichung der Universität Gießen vom März 1999 hält eine therapeutische Wirkung von Kombucha für unwahrscheinlich und spricht von
Plazeboeffekt. Prof. Dr. F. Staib vom Robert-Koch-Institut in Berlin gesteht Kombucha allenfalls zu: "Gesundheitsschädliches
ist über dieses Getränk nicht bekannt". Weitere Erkenntnisse beruhen auf langjährigen Erfahrungen in den Herkunftsländern des
Kombucha-Pilzes. Eine Kur mit Kombucha soll den Harnsäure- und Cholesterinspiegel senken können. Kombucha soll die schädlichen Moleküle in eine leichter lösliche und abbaubare Form umwandeln und der Ausscheidung zuführen sowie wirksam Arteriosklerose, Bluthochdruck und koronaren Herzkrankheit vorbeugen. Im Darm soll Kombucha für eine intakte Flora sorgen, Blähungen und Verstopfung lindern, den Stuhlgang regulieren können. Hautleiden, wie z. B. Akne oder allergische Ekzeme, sollen sich durch Kombucha bessern. An einer Moskauer Universitätsklinik für Kinderkrankheiten behandelte man entzündliche Erkrankungen der Mundschleimhaut erfolgreich mit
Kombucha. Dank seiner mild antibiotischen Wirkung soll er auch einer Mandel- oder Rachenentzündung vorbeugen können. Fazit: Kombucha ist als Erfrischungsgetränk in vernünftiger Menge (ca. 0,3 Liter täglich) zu empfehlen. Er ist kein wissenschaftlich anerkanntes Heilmittel, kann aber sehr wohl das körperliche Wohlbefinden steigern und einer Reihe von Krankheiten vorbeugen.
http://www.almeda.de/almeda/fh/0,1332,2619,00.html
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