DOPINGFÄLLE
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Eiskalt erwischt: In allen Wintersportarten wird gedoptDen größten Skandal erlebte der finnische Skilanglauf bei der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft im eigenen LandVon Pete Smith Ärzte Zeitung, 08.02.2002 Der finnische Skilanglauf erlebte bei der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft 2001 in Lahti den Super-Gau: Sechs einheimische Stars, darunter der Olympiasieger und Weltmeister Mika Myllylä, wurden im Februar vergangenen Jahres als Dopingsünder entlarvt. Ausgerechnet Finnland. Ein Mythos wurde zerstört und der weiße Sport endgültig seiner scheinbaren Unschuld beraubt. Doping im Wintersport - lange Jahre war das kein Thema für Schlagzeilen. Dabei lag der Verdacht nahe, daß auch Bobfahrer ihre Muskelkraft mit Anabolika aufpeppen, Skispringer mittels Diuretika abnehmen und Skilangläufer ihre Ausdauer mit Hilfe von Erythropoetin (EPO) erhöhen. Erst mit der Ausweitung der Kontrollen kamen immer mehr Fälle ans Licht. Betroffen sind nahezu alle Disziplinen - eine Übersicht:
Mittwoch 6. September
2000 China sperrt 27 Athleten Sydney
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2. Januar 2000 Hollands Radprofis
geben Doping offen zu 1. Januar 2000
Niederländische Rad-Profis gaben Doping in großem Stil
zu 1. Januar 2000 Niederländische Ex-Profis bestätigen Doping ihrer Teams 1992 Doping: Neues Mittel kaum nachzuweisen (IGF-1) Dpa München- Kurz vor den Spielen in Atlanta ein neues Dopingmittel auf dem Markt. Die Substanz mit dem Namen IGF-1(insulin-like growth-factor) ." Die Situation ist frustriend, wir haben keine vernünftige Methode,um IGF-1 im Blut oder Urin nachzuweisen." sagte Wilhelm Schänzer, Leiter des Kölner Institutes für Biochemie.Bei IGF-1 handelt es sich um ein insulinähnliches Peptidhormon, das weit stärker als das Wachstumshormon HGH wirken soll.Der Münchner Endokrinologe Christian Straßburger hat eine auf dem Schwarzmarkt gekaufte IGF-1 Probe analysiert und zum Schluß: " Diese Substanz wirkt im Körper als würde man Stangen von Dynamit an jede Muskelzelle legen und anzünden."Das in Deutschland und USA erhältliche Präparat wird in Australien,Litauen und Mexico hergestellt.Bislang wurde IGF-1 nur zu Forschungszwecken zur Behandlung von zwergwüchsigen Menschen eingesetzt. Ärzte Zeitung, 17.11.1999 Ben Johnson zum dritten Mal positiv Doping / Diuretikum Zum dritten Mal in seiner Karriere ist der kanadische Sprinter Ben Johnson positiv getestet worden. Nach Agenturberichten wurde bei einer Trainingskontrolle im Urin des 37jährigen, der 1988 in Seoul für den spektakulärsten Dopingskandal in der olympischen Geschichte gesorgt hatte, ein Diuretikum entdeckt. Diuretika stehen auf der Liste der verbotenen Substanzen. Johnson war 1993 er hatte seine erste Strafe gerade verbüßt das zweite Mal wegen Dopings gesperrt worden. (Smi) Olympische Spiele 2000 Rückschlag im Kampf gegen Doping 3.11.99 Sydney (ner). Einen Rückschlag im Kampf gegen Doping hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) hinnehmen müssen: Bei den Olympischen Spielen im Jahr 2000 wird es keine Tests auf Wachstumshormone (HGH) geben, berichtet die Neue Züricher Zeitung. Gründe dafür seien Verzögerungen bei den Forschungsprojekten, sagte der britische Professor Peter Sönksen auf dem 5. Sportwissenschaftlichen Kongreß des IOC in Sydney. „Wir haben seit März keinen nennenswerten Fortschritt gemacht“, gab Sönksen zu. Mit insgesamt fünf Millionen Dollar war das Forschungsprojekt vom Internationalen Olympischen Komitee unterstützt worden.In einer Erklärung des belgischen Vorsitzenden der Medizinischen Kommission des IOC, Prinz Alexandre de Merode, heißt es, die Forschungen würden noch zwei bis drei Jahre in Anspruch nehmen. Dabei erwähnte er allerdings nicht die Forschungsergebnisse des Münchner Humangenetikers Dr. Christian Strasburger, dem es Anfang dieses Jahres gelungen war, im Körper produziertes HGH von künstlichem zu unterscheiden (wir berichteten). "Die Athleten, die sich dopen, sind den Fahndern immer einen Schritt voraus" Ärztezeitung 7.11.1999 Von Susan Mulley und Roland Fath "Athleten in allen Bereichen testen den Nutzen von leistungsfördernden Mitteln", erklärte Professor Randy Eichner von der University of Oklahoma in Oklahoma City bei einem sportmedizinischen Kongreß in Kona auf Hawaii, der aus Anlaß des Extrem-Triathlon-Wettbewerbes "Ironman" stattfand. Obwohl die Doping-Kontrollen bei großen Wettbewerben immer weiter verstärkt würden, gehe man davon aus, daß heute mehr illegale Leistungs-Stimulanzien eingenommen würden als je zuvor. Es sei sehr schwer, den Athleten, die sich dopen, den Betrug nachzuweisen. "Die Athleten sind immer einen Schritt weiter als die, die sie zu fangen versuchen", sagte Eichner. Zu den bevorzugten Leistungsförderern gehören vor allem körpereigene Substanzen wie Testosteron,Wachstumshormon oder Erythropoietin (EPO), da der Nachweis solcher Substanzen schwerer fällt als der synthetischer Mittel. "Solche endogenen Substanzen werden zunehmend von Athleten zur Leistungssteigerung versucht", erklärte der deutsche Doping-Experte Professor Wilhelm Schänzer vom Institut für Biochemie der Deutschen Sporthochschule in Köln auf Anfrage der "Ärzte Zeitung". Und zum Nachweis der mißbräuchlichen Einnahme von EPO und Wachstumshormon fehlten bislang immer noch geeignete Methoden. Nur für wenige der zur Leistungssteigerung benutzten Substanzen ist allerdings dieser erwünschte Effekt auch eindeutig belegt. Eine Substitution von Wachstumshormon sei wahrscheinlich bei den Personen mit einem Mangel an diesem Hormon leistungsfördernd, so Schänzer, habe aber wohl keinen Effekt bei Personen mit normalen Spiegeln. Dennoch gibt es Athleten, die von der Wirksamkeit dieser Substanz überzeugt sind. Andere Athleten schwören auf den Konsum von Koffein kurz vor dem Wettkampf oder die Supplementation von Kreatin, das allerdings nicht auf der Dopingliste steht. "Koffein hat zwar eine leicht stimulierende Wirkung auf Herz und Kreislauf, ob das jedoch zur Leistungssteigerung reicht, ist unklar", sagte Schänzer. Dennoch gebe es für Atheleten einen Koffeinspiegel, der nicht überschritten werden dürfe. Dieser Grenzwert sei an den Spiegeln bei normalen Kaffeetrinkern angelehnt. Klar ist ein Dopingeffekt bei der längerfristigen Einnahme von rekombinantem EPO (rEPO). Eine sechswöchige rEPO-Einnahme erhöht die aerobe Ausdauerleistung um etwa zehn Prozent, wie Dr. Bo Berklund vom Karolinska Hospital in Stockholm, ärztlicher Betreuer von Schwedens olympischem Kayak-Team, auf Hawaii gesagt hat. Die Behandlung, bei der pro Woche drei Injektionen gegeben werden, kostet nach seinen Angaben inzwischen nur noch 400 US-Dollar. Viele Athleten seien sich jedoch nicht der gesundheitlichen Risiken dieser Behandlung bewußt und würden auch nicht die richtige Dosierung und die Dauer der Behandlung kennen. rEPO erhöhe den Blutdruck deutlich. Mit rheologischen Komplikationen und unter Umständen auch mit einer hypertensiven Krise müsse gerechnet werden, so Berklund. Ein besonders trickreicher Weg zu unerlaubten Mitteln ist die Behauptung von Sportlern, unter Belastungsasthma zu leiden. Sie dürfen dann legal vor dem Wettkampf bronchialerweiternde Medikamente wie Salbutamol, Terbutalin und Salmeterol inhalieren, die nach Angaben von Schänzer "kurzfristig mehr Ausdauer" bringen. Der Anteil von US-amerikanischen Olympioniken mit Belastungsasthma ist von zehn Prozent bei den Sommerspielen 1984 auf fast 60 Prozent bei den Winterspielen 1994 gestiegen, wie Eichner berichtet hat. Die Diagnose Belastungsasthma werde nicht nach harten Kriterien überprüft, erklärte Schänzer. Mittwoch, 10. November 1999, 15:17 Uhr Friedek beschuldigt Konkurrenten des Dopings 10.11.1999 Düsseldorf - Dreisprung-Weltmeister Charles Friedek glaubt, einige seiner Konkurrenten könnten ihre Leistungen nur mit Hilfe von Doping bringen. Zahlreiche Springer kämen mit einem langsamen Anlauf sehr weit. Das sei nicht allein durch Krafttraining zu erreichen, sagte er in einem Zeitungsinterview. Friedek hatte mit 17,59 Metern den WM-Titel in Sevilla gewonnen. Mit seinen Beschuldigungen spielt er auch auf Vizewelt-meister Rostislaw Dimitrow an. Dem Bulgaren war bei der Hallen-WM in Japan die Einnahme von Ephedrin nachgewiesen und die Medaille aberkannt worden. Eine Sperre zog das Vergehen nicht nach sich. Dagegen hält Friedek den britischen Weltrekordler Jonathan Edwards für «sauber». Ärzte Zeitung, 8.9.1999 Anabolika / Leichtathletik-Britischer Verband spricht Christie vom Doping-Vorwurf frei Neu-Isenburg (Smi). Der britische Sprinter Linford Christie ist in seinem Heimatland vom Vorwurf des Anabolika-Dopings freigesprochen worden. Das hat die Disziplinar-Kommission des britischen Leichtathletik-Verbandes nach einer Anhörung des 39jährigen Europarekordlers in London bekannt gegeben.Christie war nach einem Hallen-Meeting in Dortmund am 13. Februar positiv getestet worden. In seinem Urin fanden die Kontrolleure Spuren des androgenen anabolen Steroids Nandrolon (die "Ärzte Zeitung" berichtete). Der britische Verband gab sich damit jedoch nicht zufrieden. In einem offiziellen Statement zum Freispruch Christies heißt es, es sei nicht zweifelsfrei nachzuweisen, daß das anabole Steroid "von einer verbotenen Substanz abstammt". Noch vor dem Urteil des britischen Verbands hatte der Generalsekretär des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF,Istvan Gyulai, angekündigt, daß sich die internationale Dachorganisation notfalls über das Urteil des Landesverbandes hinwegsetzen würde. Gyulai: "Das Regelwerk der IAAF ist klar: Wenn verbotene Substanzen gefunden werden, ist es ein Doping-Fall." Außer Christie ist auch dessen Landsmann, der ebenfalls des Nandrolon-Dopings überführte Doug Walker, vom britischen Verband freigesprochen worden. Diskussion während des 14. Sportwissenschaftlichen Hochschultags in Heidelberg / Doping-Experte Professor Gerhard Treutlein: Wer nicht dopen wollte, flog raus - das war auch im Westen so Siegen um jeden Preis? Diese Maxime hat wie in der ehemaligen DDR auch in der Bundesrepublik gegolten, und noch heute folgt die Logik des Spitzensports dem allein erfolgsorientierten und nicht auf Nebeneffekte achtenden Handeln: Das ist das Resümee des Sportwissenschaftlers Professor Gerhard Treutlein aus Heidelberg und des Mainzer Journalisten Andreas Singler, vorgetragen beim 14. Sportwissenschaftlichen Hochschultag der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft in Heidelberg.Anabolikadoping habe sich im westdeutschen Spitzensport seit Anfang der 60er Jahre zuerst in Kraftsportdisziplinen, dann in Schnellkraftdisziplinen und später im Ausdauersport flächendeckend ausgebreitet, wobei das Frauendoping in der Bundesrepublik etwa zehn Jahre später als im Männersport systematisch eingesetzt worden sei. Der Unterschied zwischen den beiden deutschen Staaten: "Im Westen gab es zwar Duldung, Mitwisserschaft und stillschweigende Förderung bis hin zu höchsten Funktionärkreisen, aber keine geschlossene Verbandskonzeption oder gar ein Staatsplanthema wie in der DDR", so die Referenten, die gerade deshalb das Handeln der Akteure im Westen als genauso perfide bezeichnen wie jenes im Osten. In der Aufarbeitung der Doping-Vergangenheit der Bundesrepublik habe man das Phänomen des "Drop-outs" durch Doping noch wenig beachtet, so Treutlein. Dies habe es aktiv wie passiv gegeben. "Dopingresistente" Sportler seien dadurch dem Spitzensport entweder aktiv (durch Austritt aus der Mannschaft) oder passiv (durch Nichtzulassung zu den Bundeskadern) verlorengegangen. Das Ausscheiden etlicher Dopinggegner seit Anfang der 70er Jahre hat nach Einschätzung der Doping-Experten den Anabolika-Mißbrauch eher noch beschleunigt, da die bremsenden Elemente aus dem Spitzensport weitgehend verschwunden waren. Die Bereitschaft, Anabolika zu konsumieren, scheint auch im westdeutschen Sport bereits in den Jugendkadern eine wichtige Rolle gespielt zu haben. So habe der Sportmediziner Theodor Hettinger bereits 1971 ein verbreitetes Nachwuchsdoping in bestimmten dafür anfälligen Disziplinen wie etwa dem Kraftsport beklagt. Diese Mahnung habe aber keineswegs der damals vorherrschenden Sportmediziner-Meinung entsprochen. Im Gegenteil sei von führenden Sportmedizinern wie dem heutigen Präsidenten des Deutschen Sportärztebundes, Professor Joseph Keul, die Meinung vertreten worden, daß Anabolikaeinnahme in sogenannten therapeutischen Dosen und unter ärztlicher Kontrolle unbedenklich sei, sagte Treutlein. Im Laufe der vergangenen vier Jahrzehnte habe die Doping-Problematik groteske Züge angenommen, es komme zum Phänomen des Dopings wider Willen. Sportler sehen sich nicht als Betrüger, sondern als Opfer der Verhältnisse: Sie müßten dopen, um national und international mithalten zu können. Ärzte Zeitung, 31.8.1999 Doping - greifen die Kontrollen wirklich? Von Pete Smith "Die Dopingkontrollen greifen." Fast siegessicher haben einige Sport-Funktionäre auf die Doping-Enthüllungen vor und während der Leichtathletik-Weltmeisterschaft reagiert. Daß Spitzensportler wie Merlene Ottey und Linford Christie in die Fallen der Fahnder getappt sind, wird bereits als Triumpf des sauberen Sports gefeiert. Dürfen wir mitfeiern? Mit Ottey, Christie und dem Niederländer Troy Douglas gab es kurz vor der WM drei Spitzensportler, die des Dopings mit anabolen Steroiden (Nandrolon) überführt worden sind. Während der WM ertappten die Fahnder den Nigerianer Davidson Ezinwa, der der Einnahme des ebenfalls anabol wirkenden Peptidhormons HCG verdächtig ist, und den Somalier Mohamed Ibrahim Aden, der anscheinend mit Ephedrin gedopt hat. Sowohl Anabolika als auch Stimulantien sind über den Urin nachweisbar - Erythropoetin (EPO) und Wachstumshormone (HGH) jedoch nur über Blutkontrollen. So ist es nicht verwunderlich, daß am Ende der WM Verdachte keimen. Neue und alte. Im Zentrum der Spekulationen stehen diesmal die Spanier mit ihren Marathon-Weltmeistern Abel Antón (1999) und Martín Fi z(1995). Ihr ehemaliger Kollege Pablo Sierra hat das komplette spanische Marathonteam in der französischen Sportzeitung "L&grsquor;Equipe" des systematischen EPO-Dopings bezichtigt. Initiator sei der Verband, dirigiert werde das Ganze von zwei auch mit dem Radsport vertrauten Medizinern in Bilbao.Auch für Deutschland, das sich gern seines Kontrollsystems rühmt, startet ein Verdächtiger.3000-Meter-Hindernis-Läufer Damian Kallabis hat im vergangenen Jahr den Blutexpander HES verabreicht bekommen. Mit HES läßt sich der Blutverdikkung nach EPO-Konsum entgegenwirken. Vor der WM hat Kallabis wiederholt seine Unschuld beteuert. Doch keiner glaubt ihm.Verdachtsmomente gibt es auch gegen die US-Läufer, die in ihrem eigenen Land nur selten und dann oft mit Ansage kontrolliert werden.Greifen die Dopingkontrollen also wirklich? Oder sind die Verlautbarungen der Funktionäre nur Nebelkerzen, gezündet im Vorfeld der Jahrtausend-Spiele von Sydney? Tatsache ist, daß die pompös angekündigte Anti-Doping-Agentur bislang nur auf dem Papier existiert. Und das schon seit über einem halben Jahr. Ärzte Zeitung, 26.5.1998 Drei Beta-Mimetika gelten nicht als Doping-Mittel Therapie bei Asthma / Terbutalin, Salbutamol und Reproterol sind von der Internationalen Doping-Kommission freigegeben Berlin (aza). Bei Leistungssportlern mit Asthma sollte in der Auswahl des Beta2-Mimetikums auf die Unterschiede innerhalb dieser Substanzgruppe geachtet werden. Während einige Beta2-Mimetika in Deutschland zu den Doping-Mitteln gerechnet werden, sind andere überhaupt nicht meldepflichtig.Darauf hat der Pharmakologe Professor Niels-Peter Lüpke von der Universität Osnabrück bei den 20. Berliner Pneumologischen Gesprächen hingewiesen. Nach seinen Worten haben Beta2-Mimetika zwar alle keine direkt anabole Wirkung, doch für einige Vertreter dieser Substanzgruppe ist bei hochdosierter parenteraler Gabe eine Hemmung des Eiweißabbaus belegt. Auch dadurch könne indirekt eine Zunahme der Muskelmasse erreicht werden.Weil dieser Einfluß auf den Eiweißstoffwechsel nicht bei allen Betamimetika nachweisbar ist, sind von der Internationalen Doping-Komission drei Substanzen aus dieser Gruppe zur Anwendung bei Leistungssportlern freigegeben: Terbutalin, Salbutamol und Reproterol. Diese drei unterliegen deshalb auch bei Wettkämpfen keiner Meldepflicht.Es gibt noch weitere Effekte, in denen sich die Beta2-Mimetika unterscheiden, so der Osnabrücker Pharmakologe auf einem vom Unternehmen Asta Medica AWD unterstützten Workshop. So können einige Betamimetika, die er als Beta-Mimetika vom Reproterol-Typ bezeichnete, als Radikalfänger wirken und die bei der Entzündungsreaktion verstärkt gebildeten Peroxid-Ionen neutralisieren. Darüber hinaus entwickelt diese Untergruppe von Beta2-Mimetika synergistische Effekte mit entzündungshemmenden Substanzen, wie zum Beispiel DNCG, während bei den Betamimetika vom sogenannten Fenoterol-Typ dieser Effekt nicht nachweisbar ist. Der Synergismus von DNCG und Reproterol ist auch ein wichtiger Grund, warum fixe Kombinationen dieser beiden Wirkstoffe, zum Beispiel die von dem Frankfurter Unternehmen als Allergospasmin® angeboten wird, als sinnvoll angesehen werden und Teil der Empfehlungen der Deutschen Atemwegsliga zur Therapie bei Asthma sind. |
Handbuch Medikamente. Doping, von der Analyse zur Prävention Hormon Report.
Doping im Spitzensport (2000)
Blut und/oder Urin zur Dopingkontrolle.
Verlorene Spiele.
Hormone
im Ausdauersport "EPO, Steroide,
Die Grenzen der Dopingverbote.
Doping.
Sterbliche Maschinen.
Rekorde durch Doping?
Doping im Hochleistungssport.
Doping (2000)
Doping im Bodybuilding.
Der Klassiker zum
Doping.
Doping. Martin Krauß
Mörderische Saison.
Tödliche Tour.
Doping im Hochleistungssport.
Doping im Spitzensport.
Muskel-Guide
Die Verfassungsmäßigkeit
Lebenslauf.
Das Doping-Problem.
Doping. Spitzensport |
| Doping. Martin Krauß Preis: EUR 7,61 Taschenbuch - 150 Seiten (2000) Hier bestellen! |
Doping ist die Anwendung verbotener leistungssteigernder
Wirkstoffe. Im Hochleistungssport wird Doping als "natürliche" Begleiterscheinung angesehen. Die Medien verurteilen gedopte Sportler, aber das Publikum verlangt nach immer neuen Rekorden und es geht um viel Geld. Der Sportjournalist Martin Krauss beschreibt die Geschichte des Dopings, informiert ausführlich über die Methoden des Dopinggebrauchs und untersucht die sportpolitischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekte des Umgangs mit Doping. |