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Designersteroide

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Steroide
Testosteron
                                                              Veränderungen des Testosteron im Alter: Altern und Leistungsfähigkeit

Anabole Androgene Steroide und andere Mittel- Beschreibungen aus der Bodybuilderszene

Neue Studien zeigen, daß Testosteron mit längerem, gesünderen Leben und der männlichen Potenz verbunden sind. Wenn die Testosteron weniger wird, begleiten genau die Zustände, die bei einem älteren Mann gesundheitliche Probleme verursachen, diese Verminderung. Testosteronersatz hat sich in gewisser Weise als wirkungsvoll gezeigt indem viele gesundheitliche Vorteile zurückkehrten. Viele Auswirkungen von Testosteronmangel scheinen beinahe ein Musterbeispiel für altersbezogene Probleme bei älteren Männern zu sein. Die Wirkungen von Testosteron sind ausgiebig nachgeprüft worden. Die Auswirkungen von niedrigem Hormonspiegel für jede Person können variieren. In unserer Studie erhöhte sich Osteocalcin, ein Merkmal des Knochenaufbaus, bei älteren Personen nachdem sie über einen Zeitraum von drei Monaten eine Testosterontherapie erhalten hatten. Tenover berichtete über eine Verminderung der Harnhydroxyproline-Ausscheidung mit einer Testosterontherapie bei 13 hypogonadalen Männern und zeigte eine Verminderung im Knochenumsatz. Gewiß deuten diese Daten an, daß Testosteronmangel eine Rolle spielt bei der Krankheit Osteoporose / Hüftfraktur bei älteren Männern, aber die Langzeitwirkung der Therapie ist nicht verfolgt worden. Während fettarme Körpermasse mit zunehmendem Alter schwindet, hat androgene Behandlung eine Steigerung des neuen myofibril Aufbaus erkennen lassen und erhöhte den Muskelfaserbereich. Verlust von Muskelmasse kann zu Schwäche, Unbeweglichkeit sowie Haltungs- und Gleichgewichtsstörung beitragen, die ein Zerbrechlichkeitssyndrom zur Folge hat. Testosterone bewirken in erster Linie Veränderungen in der oberen Gliedermuskulatur. Unsere Daten ergaben auch gesteigerte Griffstärke. Im Alter nehmen der Blutfarbstoff und Hämatokrit bei älteren Männern ab. Testosterone sind bekannt dafür Hämatokrit durch beides, direkte und indirekte Auswirkungen auf Erythropoetin, zu steigern." Jedoch ist im Bereich der Impotenz der Testosteronersatz vielleicht am reizvollsten.
"Als Impotenz wird die Unfähigkeit bezeichnet, eine Erektion zu erreichen, die für einen erfolgreichen Verkehr in 75 % oder mehr Versuchen ausreicht, oder die Beendigung von Versuchen während des Verkehrs. Es ist zunehmend klar geworden, daß die Ätiologie der Impotenz viele Gründe hat und daß organische Umstände eher, als psychogene, in der Pathogenesis der Impotenz unterliegen, besonders bei Älteren. Einige Studien haben eine Wechselbeziehung zwischen Serum-Testosteron und der sexuellen Aktivität älterer Männer gezeigt. Die hauptsächliche Wechselbeziehung scheint jedoch zwischen dem Geschlechtstrieb mit Verminderung der Erektionsfunktion zu sein. Sexuelle Gedanken, die Häufigkeit sexuelle Wünsche, und das Maß der Erektionen sind mit bioverfügbaren Testosteronkonzentrationen bei älteren Männern verbunden. Beides, Geschlechtstrieb und Aktivität könnten mit Testosteron Verabreichung verbessert werden, obwohl umfassende Studien an älteren Männern nicht durchgeführt wurden."
Testosteron: Ältere Männer, die regelmäßig Sport treiben, bleiben sexuell aktiv. Das haben britische Forscher in einer Studie herausgefunden. Grund: Die sportlichen Männer produzierten größere Mengen eines Wachstumshormons und des Sexualhormons Testosteron. An der Untersuchung waren zehn Männer im Alter zwischen 55 und 65 Jahren beteiligt, die jede Woche mehr als 60 Kilometer Marathon laufen. Sie hatten um ein Viertel höhere Testosteron-Werte als zehn sportlich weniger aktive Gleichaltrige. (dpa, 30.05.2000)


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Der Siegeszug der "Muskelpillen"----Anabolika (anabole Steroide)
Alle Anabolikapräparate, die im Sport Verwendung finden, gehen auf das Testosteron, das männliche Geschlechtshormon zurück. Beim Testosteron unterscheidet man eine androgene – die männlichen Geschlechtsmerkmale beeinflussende – und eine anabole – stoffwechselbegünstigende - Wirkung. Bei der Synthese der synthetischen Anabolikaprodukte hat man deshalb versucht, die anabole Komponente zu betonen. Die androgene Wirkung ließ sich allerdings bis heute  nie ganz "unterdrücken".Ergebnis des Anabolikadopings waren deshalb nicht selten Athletinnen mit sehr tiefer Stimme und mehr oder minder starkem Bartwuchs. Gewünschte Effekte des Dopings sind der verbesserte Eiweißaufbau in der Skelettmuskulatur und die Verminderung des Körperfettanteils. Positiv für die sportliche Leistungsfähigkeit ist aber auch die erhöhte Anzahl an roten Blutkörperchen. Allgemein kann man sagen, daß eine regelmäßige Einnahme von Anabolika bei weiblichen Athleten sehr viel stärkere Leistungssteigerungen als bei männlichen hervorruft. Grund dafür ist der 20 – 40 mal niedrigere Grundtestosteronspiegel im Blut der Frauen.Anabolika wirken ausschließlich in Verbindung mit hartem körperlichen Training und werden als Tabletten eingenommen oder gespritzt. Bekannte Anabolikapräparate sind Stanozolol - Fall Ben Johnson -, Dianabol und Nandrolon. Die Einnahme von Anabolika ist im Sport natürlich verboten, mittlerweile können sie im Urin auch nachgewiesen werden.
Über die Wirksamkeit der anabolen Steroide gibt und gab es in der Fachwelt sehr unterschiedliche Meinungen. Einige Wissenschaftler gehen von einem reinen Placeboeffekt aus, andere vermuten eine starke Verbesserung der Höchstleistungen in allen Kraft- und Schnellkraftsportarten. In den 80er Jahren wurde sogar die Vermutung geäußert, daß eine Teilnahme an einem 100m-Endlauf oder ein Sieg im Weitsprung bei wichtigen Wettkämpfen nur mit Anabolikaeinnahme zu erreichen ist.
Fakt ist jedenfalls, daß einige Weltrekorde im Schwimmen oder der Leichtathletik (vor allem bei den Damen) aus den 80er Jahren noch heute gelten. Zudem gingen die Leistungen der AthletInnen in vielen Kraft- und Schnellkraftsportarten nach Einführung der Trainingskontrollen auf Anabolikamißbrauch deutlich zurück. Mehr als ein Indiz für die Wirksamkeit der Anabolika.
Die regelmäßige Einnahme anaboler Steroide kann für die AthletInnen sehr gefährliche Folgen haben. Verminderung der Spermienproduktion, Unfruchtbarkeit und Hodenschrumpfung bei Männern , "vermännlichende" Effekte wie tiefe Stimme, Bartwuchs oder Libidoveränderungen bei Frauen, sind nur einige der bekanntesten Auswirkungen des Anabolikadopings. Darüberhinaus hält man aber auch Lebertumore, Blutdruckerhöhungen, Halluzinationen, Depressionen und Reizbarkeit für wahrscheinlich.
Der Siegeszug der "Muskelpillen"---Spezialfall Testosteron
Alternativ zu den eindeutig nachweisbaren Anabolikapräparaten wird von den AthletInnen inzwischen oft Testosteron eingesetzt. 1984 erschien das Testosteron deshalb auf der Dopingliste des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und gilt derzeit als eines der am häufigsten von Spitzensportlern verwendeten anabolen Steroide.
Nachweisbar wird der Mißbrauch des männlichen Geschlechtshormons über die Bestimmung des Testosteron-Epitestosteron-Quotienten im Urin, wobei der Grenzwert für den Testosteron-Anteil – normalerweise sind in etwa gleiche Mengen Testosteron und Epitestosteron im Urin vorhanden - auf 6:1 festgelegt wurde. "Opfer" dieser Methode wurde 1998 auch Uta Pippig, lange Zeit die weltweite Marathonkönigin. Vor kurzem wurde sie – nach langen Diskussionen - wegen Testosterondopings vom Deutschen Leichtathletikverband für zwei Jahre gesperrt.Unumstritten ist die Testmethode allerdings nicht. Auf der einen Seite gibt es "natürliche" Gründe für eine vermehrte Testosteron-Ausscheidung, - Uta Pippig nannte beispielsweise das Absetzen der Pille als Ursache für die erhöhten Werte - andererseits gibt es eine große Anzahl an Manipulationsmöglichkeiten. Übrigens: bekannte Sportmediziner verwiesen die Erklärung von Uta Pippig ins
Reich der Fabel.
Deca-Durabolin - Nandrolon Decanoat      Der Fall Baumann
Deca Durabolin ist der Markenname von Organon für Nandrolon Decanoat. Weltweit ist Deca eins der populärsten injizierbaren Steroide. Seine Popularität liegt wahrscheinlich an der Tatsache, daß Deca bedeutende aufbauende Effekte mit minimalem androgenem Nebenwirkungen mit sich bringt.Für viele das beste Steroid (Nutzen/Risiko). Deca wird allgemein einmal pro Woche in einer Dosierung von 200-400mg eingespritzt. Bei dieser Menge ist eine Östrogenumwandlung geringfügig, also ist Gynomastie normalerweise kein Problem. Auch Probleme mit Leberenzymen, Blutdruck oder den Cholesterinniveaus sind gering. Steroidanfänger erzielen mit 200 mg/W gute Ergebnisse und fortgeschrittene sollten ca. bis 400 mg /W gehen. Bei hoher oder höherer Dosierung steigt das Risiko dann aber überproportional an. In HIV studien ist nicht nur gezeigt worden, dass das Körpergewicht von den Patienten stieg , sondern auch das Immunsystem gestärkt worden ist. Aber vorsicht an die Wettkampfleute man kann Decas 1 Jahr nach absetzen noch nachweisen (wenn man denn will). Deca ist auch ein verhältnismässig kostspieliges Steroid. 200mg von Deca kostet ca. 30 DM aufwärts auf dem Schwarzmarkt, In Europe er slten anzutreffen ist die mexikanische Veterinärversion Norandren 50 von Brovel. Dieses ist ein 50ml Phiole mit 50mg/ml. Labors Brovel hat jedoch Renommee für das Unterdosieren ihre Produkte und d.h. das es ehr 35mg/ml sind. Extraboline und Deca-Durabolin aus
Griechenland sind im allgemeinen gut. Extraboline, ist etwas preiswerter als Deca-Durabolin. Retabolil aus Bulgarien (" russisches Deca ") ist auch ein gutes Produkt. Diese Ampullen kommen einzeln in einer Box in den Stärken 25mg und 50mg. Die Ampullen haben kein Band um den Ansatz und keine Rille zum brechen. Die größere Box kommt mit einer Feile um die Ampullen zu öffnen. Die Ampullen gibt es mit verschiedenen Beschriftungen, die erste ist eine leicht weg zu rubbelnde Schrift direkt auf dem Glas (rot/gelb) und die andere ein einfacher Papieraufkleber mit grauem Text. Deca wird leider auch in unzähligen Formen so gefälscht. Vorsicht sollte also walten, wenn man dieses auf dem Schwarzmarkt kauft. Nebenwirkungen: Selten Gyneomastie ehr die üblichen Testosteron Nebenwirkungen wie Steroidakne, Bluthochdruck etc. Vorsicht ist bei blutenden Verletzungen geboten, da Deca die Blutgerinnung hemmt.

Neue Zahlen: Steigender Anabolika-Konsum in Fitness-Studios: Der Anabolika-Konsum unter Freizeitsportlern steigt. Wie eine aktuelle Studie ergab, schlucken rund 19 Prozent aller Fitness-Studio-Besucher Anabolika. Die Medikamente stammen hauptsächlich vom Schwarzmarkt, zu knapp 20 Prozent wurden sie von Hausärzten verschrieben. In zehn Prozent der Fälle waren die Trainer am Anabolika-Handel beteiligt. Das belegt die neue Studie des Sportmediziners Carsten Boos und seiner Kollegen von der Universität Lübeck. „Sollten die Zahlen auch nur zur Hälfte stimmen, ist bei derzeit 3,5 Millionen registrierten Sportlern in Fitness-Studios von 350 000 Anabolika-Konsumenten in Deutschland auszugehen“, sagte Boos gegenüber NetDoktor. Die Wissenschaftler hatten in Deutschland über zwei Jahre insgesamt 454 Frauen und Männer in 58 kommerziellen Sportstudios zu Dopingmitteln befragt. 22 Prozent der Männer und acht Prozent der Frauen gaben zu, anabolwirkende Substanzen zu nehmen. Anabolika machen offenbar langzeitabhängig: „75 Prozent derer, die sie einmal
genommen haben, nehmen sie immer wieder ein“, so Boos. Neben den bekannten Nebenwirkungen anaboler Substanzen gebe es noch andere Gefahren: Der Stoff vom Schwarzmarkt sei nicht immer so sauber wie der aus der Apotheke, erklärten Experten. (netdoktor.de, 18.9.2000)mg 

Ärzte Zeitung, 08.09.2000
Neue Untersuchung aus Großbritannien / Anabolika-Mißbrauch wird immer häufiger -Wunsch nach Muskeln wird zur Sucht 
London (ast). Der Wunsch nach einem muskelbepackten Körper und einem Waschbrettbauch
verleitet nach einer neuen Untersuchung aus Großbritannien immer mehr junge Männer zum Mißbrauch von Anabolika. Laut Dr. Robert Dawson, einem Allgemeinarzt aus Rowlands Gill, sind Anabolika heute bereits nach Haschisch und Amphetaminen die am dritthäufigsten verwendeten Präparete. 
Dawson stellte bei einer internationalen Sportmedizinkonferenz in London seine eigene Untersuchung vor. Von 1000 befragten Kindern und Jugendlichen gaben 63 zu, bereits mindestens einmal Anabolikaangeboten bekommen zu haben. 26 Jugendliche sagten, sie hätten bereits selbst Anabolika genommen, "um mehr Muskeln zu entwickeln". Nur Haschisch und Amphetamine seien in der Kontrollgruppe noch weiter verbreitet gewesen, so Dawson. Der Allgemeinmediziner arbeitet in der nordenglischen Region Tyne and Wear an einem Projekt mit, bei dem Drogenabhängige kostenlos und anonym ihre benutzten Spritzen gegen neue umtauschen
können. Etwa 400 Patienten nehmen diese Möglichkeit in Anspruch, etwa 70 davon injizieren regelmäßig Anabolika. Dawson berichtete auf der Konferenz, daß heute bereits 15jährige damit beginnen, sich Anabolika zu injizieren. "Diese jungen Männer haben ein gestörtes Verhältnis zum eigenen Körper", urteilt der Allgemeinarzt. "Die Lifestyle-Magazine haben daran eine große Mitschuld. Sie zeigen den Heranwachsenden ständig Frauen, die zu dünn sind, und Männer, deren Muskelpakete in keiner Proportion mehr zum restlichen Körper stehen!" Dawson verglich die Muskelsucht bei jungen Männern mit der Anorexie bei Frauen. Der Mediziner warnte vor dem Fehlschluß, Anabolika seien der schnelle Weg zu einem muskulösen Körper. 
Vielmehr sei bekannt, daß der Mißbrauch dieser Stoffe Krebs, Herzleiden, Stimmungsschwankungen und Impotenz auslösen könne.


Hormon Testosteron verlangsamt den Knochenabbau beim Mann
Alternde Männer ab 50 können den altersbedingten Knochenabbau mit dem Hormon Testosteron verlangsamen, so berichtet „Die Welt“. Laut einer Studie an der Mayo-Clinic in Rochester (USA) unter der Leitung des Marburger Wissenschaftlers Lorenz Hofbauer müsse jeder achte Mann über 50 bis zu seinem Tode mit Knochenbrüchen aufgrund des Abbaus von Knochenmaterial rechnen. Bisher waren Mechanismen einer Therapie mit männlichen Geschlechtshormonen unbekannt. (bs) 13.1.2001


Oxandrolon als Doping beliebt----Was ist das für eine Substanz? / Hochspringerin erwischt
NEU-ISENBURG (ug). Oxandrolon ist ein anaboles Steroid, das zwar auf der Dopingliste steht, das   aber erst jetzt, seit die Hochspringerin Amewu Mensah des  Dopings überführt worden ist, in die Diskussion geraten ist.  Als Medikament ist Oxandrolon zum Beispiel in den USA, Japan, Argentinien und Italien auf dem Markt. Das Mittel wird vor allem zur Behandlung von Kindern mit verzögertem Längenwachstum oder mit Duchenne-Muskeldystrophie sowie bei Frauen mit Osteoporose eingesetzt.  Als Dopingmittel wird es in der Schwarzmarkt-Literatur als besonders effektiv für Frauen empfohlen, denn es habe kaum virilisierende Nebeneffekte. Die Kaftwerte nähmen zu, aber die Muskelmasse vergrößere sich nicht. Oxandrolon sei als "sehr mildes und leichtes androgenes Steroid" bei Tausenden von Männern und Frauen beliebt, heißt es zum Beispiel auf einer Chat-Seite von Bodybuildern. Es sei ideal für alle Anabolika-Interessenten mit Hypertonie-Risiko. Ärzte Zeitung, 25.07.2001


Totalrupturen fast nur bei degenerativen Veränderungen 1999
Sportler ­ Sehnen-Riß aufgrund von Einnahme anaboler Steroide?
Freiburg (bd). Wenn Leistungs- und Freizeitsportler eine Sehnenruptur bekommen, sollte auch an einen möglichen Zusammenhang mit Androgenen und anabolen Steroiden gedacht werden. So berichtet Dr. Markus Morgenthaler aus Freiburg über den Fall einer distalen Bizepssehnen-Ruptur nach langjähriger Testosteronsubstitution infolge einer Geschlechtsumwandlung (Z Orthop 137, 1999, 368). Der
42jährige Patient war mit dem rechten Arm an einem Türrahmen hängengeblieben, und dabei war rechts die distale Bizepssehne gerissen. Vorerkrankungen oder Beschwerden im Bereich des betroffenen Ellenbogens wurden von dem Patienten verneint. Wie der Orthopäde ausführt, habe im geschilderten Fall eine exzentrische Kontraktion des M. biceps brachii den Riß verursacht. Ausgehend davon, daß bei Totalrupturen fast immer degenerative Veränderungen am Sehnengewebe nachweisbar seien, könne auch hier eine krankhafte Veränderung des Sehnengewebes zu dem Riß geführt haben. Dies sei durch den histologischen Befund mit fokal angedeuteten kalzifizierenden Degenerationsherden im Sehnengewebe bekräftigt worden. Nachdem alle bekannten auslösenden Faktoren für eine Sehnenschädigung ausgeschlossen werden konnten, ergab die Anamnese, daß sich der Patient zwei Jahre vor der Ruptur einer Geschlechtsumwandlung unterzogen hatte und seither mit Testosteron substituiert wurde. Tierexperimentell sei belegt, daß Androgene den Kollagenanteil der Sehnenmatrix schädigen können. Morgenthaler vermutet,
daß bei Sehnenrupturen von Leistungssportlern möglicherweise anabole Steroide ursächlich sein können. Auch bei moderater Androgeneinnahme  ­ wie im geschilderten Fall ­ vermutet er einen solchen Zusammenhang.


Doping-tour de France 2002                 Rumsas-Frau mit 37 verschiedenen Medikamenten

12.09.02 (rsn) - Wenn man vom Zoll mit einem Kofferaum voller Dopingprodukte gestoppt wird und man sagt, das alles sei "für die Schwiegermutter", ist das nie sonderlich glaubwürdig. Im Falle der am 28.Juli verhafteteten Ehefrau des Tour de France-Dritten Raimondas Rumsas um so mehr, als sie nicht weniger als 37 verschiedene Medikamente durch die Gegend fuhr, wie die Pariser Sportzeitung L'Equipe am Donnerstag aufzählt.   Unter den Medikamenten, die Edita Rumsas am Schlusstag der Tour de France von Frankreich nach Italien, wo die Familie ein Haus hat, bringen wollte, waren neben erlaubten Vitaminpräparaten insbesondere Dopingprodukte wie Anabolika, Kortikoide und Wachstumshormone. Gegen die 28-jährige Mutter dreier Kinder läuft in Frankreich ein Strafverfahren. Die Ehefrau des litauischen Lampre-Rennfahrers sitzt seit ihrer Verhaftung in Untersuchungshaft. Mehrere Anträge auf Freilassung gegen Kaution wurden abgelehnt. Sie steht unter Verdacht, organisierten Handel mit Dopingprodukten betrieben zu haben. Ihr drohen im Falle einer Verurteilung bis zu sieben Jahre Haft. Raimondas Rumsas weigert sich, nach Frankreich zu reisen, weil er befürchtet, dort ebenfalls verhaftet zu werden. Er beteuert, nie gedopt zu haben und verweist auf die "negativen" Ergebnisse seiner Dopingkontrollen.

Die Liste der 37 verschiedenen Produkte:

  1. Fläschchen Norditropin penset 24 (Wachstumshormone)
  2. Fläschchen TAD 600
  3. Fläschchen Norditropin
  4. Injektion Actrapid Novolet (Insulin)
  5. Drei Fläschchen Actovegin
  6. Eine Packung Spascupreel
  7. Eine Packung Albumine 20%
  8. Drei Packungen Testis Compositum (Hormonextrakte)
  9. Eine Packung Ubichinon Compositum (Ko-Enzym Q)
  10. Zwei packungen Thyreoida Compositum (Hormonektrakt)
  11. Drei Ampullen Ketonal
  12. Zwei Ampullen Koffein
  13. Eine Ampulle Celestone (Entzündungshemmend)
  14. Ampulle Benexol B12 5000 (Vitamine)
  15. Drei Fläschchen Kenacort retard (Korticoide)
  16. Packung Toco 500 (Vitamin E)
  17. Flasche Chlorure de sodium 0,9
  18. 15 Einheiten Durvitan (Koffein)
  19. 10 Ampullen Pentohexal 300
  20. Packung MAG 2 (Magnesium)
  21. 12 Einheiten Ozothine
  22. 15 Einheiten Optalidon
  23. 2 Einheiten Eurythrox 50
  24. 3 Einheiten No Spa Forte
  25. 6 Einheiten und 1 Ampulle Alphalipon
  26. 2 Tabletten Stilnox
  27. 4 Einheiten Oltramp
  28. 30 Einheiten Bentelan (Korticoid)
  29. 30 Einheiten/Ampullen Voltaren
  30. 3 Einheiten Praxilen
  31. Cafiaspirina (Koffein-/Aspireinpräparat)
  32. 2 Packungen Immunoferon
  33. Packung Androderm (Testosteron)
  34. 2 Packungen Trofalgon
  35. Fläschchen Geref (regt Produktion von Wachstumshormonen an)
  36. Ampulle mit sterilem Wasser
  37. Fläschchen Haes-Steril

Quelle: L'Equipe


Empfehlungen zum Einsatz von anabolen Steroiden im Sport aus der ehemaligen Sowjetunion –
Daten aus einem geheimen Dokument

Recommendations for androgenic-anabolic steroid use by athletes in the former Soviet Union: revelations from a secret document
1 Exercise Sciences Laboratories, School of Exercise, Leisure and Sport, Kent State University, Kent, Ohio
2 Exercise Physiology Program, Division of Sports Sciences, School of Health Professions, Long Island University, Brooklyn Campus, Brooklyn, New York

Zusammenfassung
Die vorliegende Übersicht beschreibt den Inhalt eines geheimen 39seitigen Untersuchungsberichts „zum limitierten Gebrauch“ (1), der staatlich unterstützte Studien zum Einsatz anaboler Steroide bei Sportlern in der ehemaligen Sowjetunion beinhaltet. Die Untersuchungen wurden in der Abteilung für Trainingssteuerung und Leistungsphysiologie der damals führenden Sportuntersuchungseinrichtung, dem Staatlichen Institut für Körperkultur in Moskau, durchgeführt. Ziele des Berichtes waren:
- einen Literaturüberblick zu ermöglichen zur Wirkung von anabolen Steroiden auf die Körperfunktionen und im besonderen die sportliche Leistung.
– die Originaldaten geheimer sowjetischer Untersuchungen zu den Wirkungen von anabolen Steroiden auf Körperfunktionen und sportliche Leistung vorzustellen
– Empfehlungen für Leistungssportler zu entwickeln, wie anabole Steroide in verschiedenen Sportarten eingesetzt werden können und
- diese Empfehlungen auf geheimem Wege unter den Sportinstitutionen des Landes zu verbreiten
Auf Dosierungen, Arten anaboler Steroide und Anwendungsverfahren unter Berücksichtigung verschiedener Sportarten wird in diesem Manual ebenfalls eingegangen. Die Bedeutung dieses erstmalig im Westen vorgestellten Dokuments besteht darin, dass zum ersten Mal die Existenz eines staatlich gesteuerten Steroideinsatzes im Sport bewiesen wird. Das Dokument gibt ein Beispiel für staatlich geförderte Forschung, auf deren Grundlage Empfehlungen an verschiedene Institutionen ausgesprochen wurden und war möglicherweise der Ausgangspunkt der raschen Verbreitung einer Verwendung anaboler Steroide unter Athleten der ehemaligen UDSSR.

Schlussfolgerungen
Das Geheimdokument, das hier beschrieben wird, beweist die Existenz von staatlich geförderten Studien zu den Auswirkungen anaboler Steroide auf morphologische, biochemische und physiologische Variablen von Sportlern sowie ihre sportspezifische Leistung in der ehemaligen Sowjetunion. Die Studien wurden durchgeführt im Untersuchungslabor für Trainingssteuerung und Leistungsphysiologie des Staatlichen
Zentralinstituts für Körperkultur in Moskau und hätten nicht durchgeführt und finanziert werden können ohne Regierungsorder. Ziel der Studien war der Einfluss von Dianabol und Retabolil/Deca-Durabolin auf verschiedene morphologische, biochemische und physiologische Variablen und die sportliche Leistung von Sportlern in verschiedenen Sportarten. Das Dokument kommt zu der Schlussfolgerung, dass die Verabreichung dieser Substanzen zu einer Zunahme der sportlichen Leistung führt, die Regeneration beschleunigt, ein Gefühl von Kraft verleiht, den Appetit erhöht, eine positive Stimmung bewirkt und den Wunsch auslöst, mehr
zu trainieren. Konsequenterweise werden bessere sportliche Ergebnisse erzielt. Es werden detaillierte Empfehlungen für den Steroidgebrauch in verschiedenen Sportarten gegeben, im besonderen für Sportler der Ausdauer- und Kraft-betonten Sportarten. Ethische Überlegungen scheinen weniger bedeutsam, unserer Information nach wurde keine Einverständniserklärung eingeholt, hohe Dosierungen wurden für das Gewichtheben
empfohlen und beobachtete Nebenwirkungen heruntergespielt. Die Ergebnisse und Empfehlungen aus dieser Studie wurden geheim unter den Spitzensporteinrichtungen der ehemaligen Sowjetunion verbreitet. Die Information war geheim und nur auserwählten Gruppen zugängig. Die Verbreitung dieser Information durch das Zentralinstitut für Körperkultur in Moskau an die verschiedenen Spitzensporteinrichtungen der ehemaligen UDSSR schien als Basis für den Einsatz von Anabolika in den verschiedenen Institutionen zu dienen und war möglicherweise auch der Keim für die schnelle Entwicklung eines Anabolikamissbrauch an anderen Orten. Als
solches hat das Dokument wichtige historische wie auch wissenschaftliche Bedeutung.
http://www.zeitschrift-sportmedizin.de/images/heft1102/a03_11_02.pdf

Mögliche Nebenwirkungen   (Ausschnitt)

http://www.zeitschrift-sportmedizin.de/images/heft1102/a03_11_02.pdf
In diesem Abschnitt des Dokument sind die Nebenwirkungen der anabolen Steroide aufgezählt (Tab. 9). Es sollte erwähnt werden, dass nach Meinung der Autoren diese Nebenwirkungen
möglicherweise nur dann auftreten, wenn die empfohlenen Dosierungen oder Einnahmezeiten überschritten werden.
Als ein ostdeutsches Forschungsprogramm zum perfekten Anabolikaeinsatz bei Olympischen Spitzensportlern aufgedeckt wurde, war die Erwartung groß, dass noch mehrere solche Enthüllungen folgen würden (5). Es scheint heute, dass diese Annahme zu optimistisch war. In den vergangenen zwei Dekaden kam es zu keiner einzigen weiteren Enthüllung.
Tabelle 9:
Zusammengefasste Aufzählung der Nebenwirkungen von oralen
und injizierbaren anabolen Steroiden*

Fortpflanzungssystem

• erhöhte Libido
• verzögerte Spermienproduktion
• Abnahme der Spermienproduktion
• Impotenz
• Sterilisation
• Bei jugendlichen Sportler: vorzeitige Pubertät, vergrößerte Geschlechtsorgane
Leber
• Akkumulation toxischer Stoffwechselprodukte
Andere allgemeine Nebenwirkungen
• Kopfschmerzen
• Schlaflosigkeit
• Gewichtsabnahme
• Hautausschlag
• Ödeme
• tendenzieller Abfall des arteriellen Blutdrucks
• Muskelverletzungen als Folge der Kraftzunahme
• Bänder- und Sehnenschwäche als Folge der relativen Zunahme
der Muskelkraft

Deutsche Übersetzung: U. Künstlinger
Korrespondenzadresse:
Michael I. Kalinski, Ph.D., FACSM Exercise Sciences Laboratories
Kent State University School of Exercise, Leisure, and Sport P.O. Box 5190


Anti-Aging: Supplementation von Androstendion bei Männern wirkungslos

LONDON. Die Supplementation von Androstendion, einer Vorstufe von Testosteron, die bei Männern im mittleren Alter zur Erhöhung der Testosteronspiegel eingesetzt wird, erhöht den Testosteronspiegel nur geringfügig. Stattdessen führt es zu einer Veränderung des hormonellen Gleichgewichts und kann bei der Einnahme über einen längeren Zeitraum gesundheitsschädigend wirken. Zu diesem Ergebnis kommen Susan Beckham vom Department of Kinesiology, University of Texas, Arlington, Texas, USA im British Journal of Sports Medicine (2003; 37: 212-213).
Androstendion wird von einigen Athleten zur Leistungssteigerung verwendet. Für Männer im mittleren Alter wird das Anabolikum zunehmend als Anti-Aging-Hormon beworben. Die Wissenschaftler stützen ihre Ergebnisse auf die Untersuchung von acht Männern Mitte Vierzig, die über einen Zeitraum von vier Wochen eine tägliche Dosis von 200 mg Androstendion einnahmen und anschließend ein Placebo verabreicht bekamen. Dabei wussten die Testpersonen nicht, zu welchem Zeitraum ihnen das jeweilige Medikament gegeben wurde. Die Hormonspiegel der Probanden wurden am ersten Tag drei Stunden nach Supplementation und am letzten Tag der Einnahmezyklen gemessen.
Mit in die Untersuchung gingen Faktoren ein, die durch Veränderungen des Hormonprofils beeinträchtigt werden wie beispielsweise Blutfette, Cholesterinwerte, Gewicht, Blutdruck, Herzfrequenz und Körperfett. Verglichen mit der Placebobehandlung zeigte sich, dass die Androstendionspiegel während der ersten drei Stunden nach Supplementation signifikant anstiegen. Nach einem Monat fielen die Androstendionspiegel jedoch um 60 Prozent ab. Die Testosteronspiegel wurden durch die Supplementation nicht deutlich angehoben, und es zeigte sich kein positiver Effekt auf physiologische Parameter wie Körperfett, Blutdruck oder Herzfrequenz. (17.06.2003)
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT


Über 40 US-Athleten vorgeladen
Der wohl größte Doping-Skandal in den USA hat zu ersten Konsequenzen geführt

NEU-ISENBURG (ug). Am Samstag, einen Tag nach Bekanntwerden des vermutlich größten Doping-Skandals im US-Sport, sind erste Konsequenzen gezogen worden: Ein Bundesgericht in San Francisco hat mehr als 40 Sportler vorgeladen.

In der A-Probe vieler Profisportler ist das
neue Designer-Steroid Tetrahydrogestrinon (THG) nachgewiesen worden. Die vorgeladenen Athleten aus olympischen und anderen Sportarten, die möglicherweise in den Skandal verwickelt sind, sollen in dieser Woche über das Labor aussagen, in dem THG offensichtlich entwickelt worden ist, so "Spiegel online".

Das von Dopingfahndern in den USA erstmals entdeckte neue Steroid ähnelt in seiner chemischen Struktur den Anabolika Gestrinon und Trenbolon, schreibt der Online-Dienst "sport.de". Nur Gestrinon steht auf der Liste der weltweit verbotenen Dopingmittel. THG zählt zu den artverwandten Substanzen. Auch seine Einnahme führt zu einer Sperre von zwei Jahren.

Um das Steroid THG herzustellen, seien vier Wasserstoff-Atome in Gestrinon eingeführt worden, so der Dopingexperte Professor Wilhelm Schänzer. "Auch diese leichte chemische Veränderung ist ein Verstoß gegen das Reglement, denn die Grundstruktur ist erhalten geblieben", sagt der Leiter des Kölner Anti-Doping-Instituts. Nach Angaben von Schänzer sei es "sehr leicht, Steroide zu verändern, und ich habe mit so einem Fall gerechnet. Dies ist nun der erste konkrete Hinweis, daß so etwas schon gemacht wird."

Der Chef der amerikanischen Anti-Doping-Agentur (USADA), Terry Madden, nennt THG ein von "spitzfindigen Chemikern sehr hoch entwickeltes Designer-Steroid. Die Athleten, die das nahmen, waren sich sicher, nicht erwischt zu werden." THG wirke über Monate, doch die Nachweisbarkeit dauere nur drei bis sieben Tage. Ungewöhnlich ist nach Angaben von Madden die Einnahme von THG: Einige Tropfen des öligen Steroids werden unter die Zunge geträufelt.
Ärzte Zeitung, 20.10.2003

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Allein im Jahr 1988 wurden laut Protokoll
der Stasi-Kreisdienststelle Jena 60.000
Tabletten von der Anabolika-Substanz
»STS 646« vom Sportmedizinischen
Dienst der DDR bestellt.
Das reichte für etwa 30.000
Behandlungstage an Leistungssportlern
.

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Taschenbuch - 407 Seiten (1995) 

Doping (2000)
Michael Gamper,
Jan Mühlethaler, Felix Reidhaar
Preis: EUR 24,54
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Der Klassiker zum
DDR-Staatsdoping

Doping. 
Von der Forschung zum Betrug
Brigitte Berendonk
Preis:  EUR 8,64
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Doping. 
Dick Francis
Preis:  EUR 8,64
Taschenbuch -
352 Seiten (2000) 
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Doping. Martin Krauß
Preis:EUR 7,61
Taschenbuch -150 Seiten (2000) 
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Mörderische Saison.
Der Radsport- Krimi. Greg Moody 
Preis:  EUR 15,23
Taschenbuch - 352 Seiten (2000)
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Tödliche Tour.
Der Radsport- Krimi. 
Greg Moody 
Preis:  EUR 15,23
Taschenbuch - 319 Seiten (1999)
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Doping im Hochleistungssport. 
Anpassung durch Abweichung.
 
Karl-Heinrich Bette, Uwe Schimank 
Preis:  EUR 14,21
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Taschenbuch - 407 Seiten (1995)

Doping im Spitzensport.
STH, Steroide, EPO,
Pro- Hormone und
mögliche Alternativen.
 
Franz Mares 
Preis:  EUR 20,96
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Taschenbuch - 280 Seiten (2001)

Die Verfassungsmäßigkeit
von Anti-Doping-Bestimmungen

von Ralf Lenz
Preis: EUR 35,28

Taschenbuch
- 155 Seiten
Erscheinungsdatum: 2000
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Lebenslauf.
von Dieter Baumann
Preis: EUR 19,90

Gebundene Ausgabe
270 Seiten
Erscheinungsdatum: 2002
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Das Doping-Problem.
von Jürgen Kern Preis: EUR 35,00
Gebundene Ausgabe
- 240 Seiten
Erscheinungsdatum: 2002
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Doping. Spitzensport
als gesellschaftliches Problem.

von Michael Gamper,
Jan Mühlethaler, Felix Reidhaar
Preis: EUR 24,54
Sondereinband - 280 Seiten
Erscheinungsdatum: 2000

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Hormone im Ausdauersport

Pseudoephedrin wieder auf der Doping-Verbotsliste

Frankfurt/Main (dpa) - Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hat ein neues Mittel auf die Liste der verbotenen Mittel gesetzt. Die in Montreal veröffentlichte Verordnung, die am 1. Januar 2010 in Kraft tritt, enthält die Substanz Pseudoephedrin.

Das unter anderem in Hustensäften enthaltene Stimulanzmittel wurde nach sieben Jahren ab 150 Mikrogramm per Milliliter wieder in die Verbotsliste aufgenommen. Das in Asthmasprays enthaltene Salbutamol ist hingegen nicht mehr verboten - sofern es nach ärztlicher Verordnung für die Inhalation verschrieben wird.
Zudem gibt es künftig keine weitere Tests oder Analysen, wenn der Testosteron/Epitestosteron-Quotient über 4 liegt.